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MAXX raumelemente Betonwerkstein AT GmbH im Porträt // Ausgabe 2/2018

Das Unmögliche schaffen

Immer einen Schritt weiter: Mit „normal“ gibt sich die MAXX raumelemente Betonwerkstein AT GmbH nicht zufrieden. Das Betonwerk von Andreas Traxler im fränkischen Abenberg fertigt anspruchsvolle Unikate für Bauherren auf der ganzen Welt. Dabei fing alles mit Gartenzwergen an.

Porträt

Entweder man liebt sie oder man hasst sie: Gartenzwerge. Die kleinen Gesellen mit der roten Zipfelmütze stehen in manchen Gegenden in beinahe jedem Garten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um ein Exemplar aus Abenberg handelt, ist hoch. Dort sitzt die MAXX raumelemente Betonwerkstein AT GmbH, eine Betonmanufaktur mit großer Erfahrung bei der Herstellung der kleinen Figuren. Einst Marktführer in diesem Segment, macht das Betonwerk heute weit mehr. „Seit mehr als 40 Jahren dreht sich bei uns alles um den Werkstoff Beton“, sagt Andreas Traxler, der das mittelständische Unternehmen heute in dritter Generation leitet.

Weiterentwicklung von Generation zu Generation

Alles fing 1969 an, als der Großvater Josef Traxler, Künstler und Holzbildhauer, eine Serie von Gartenfiguren aus Beton produzierte. Nur drei Jahre später trat dessen Sohn Edwin Traxler in das Unternehmen ein und erweiterte das Produktprogramm um eigenentwickelte Modelle und einen eigenen Formenbau mit neuer Technologie – bis schließlich 2011 Andreas Traxler als alleiniger Geschäftsführer die Firma von seinen Eltern übernahm und deren Spektrum bis heute stetig weiterentwickelte.

Unsere Maxime: nicht stehen bleiben.

Andreas Traxler

"Nicht stehenbleiben“, so die Maxime der Traxlers. Als Beton-Experte verfügt MAXX raumelemente über langjährige Erfahrung in der Betontechnologie sowie im Formenbau und ist damit in der Lage, sowohl filigrane als auch höchst komplexe Beton-Architektur in individuelle Maßanfertigungen umzusetzen. „Nur ich und der Gartenzwerg, das wäre mir auf Dauer zu einsam“, so Andreas Traxler. So reicht das Portfolio neben den Zipfelmützenträgern heute von klassischen Fassadenelementen in Form von Säulen, Pfeilern oder Balustraden über dekorativen Beton für den Konsumgütermarkt bis hin zu Architekturelementen in Sichtbeton für den modernen Hochbau. Auch in der Raum- und Objektgestaltung kommt die fränkische Betontechnologie zum Einsatz – etwa bei der Umsetzung maßangefertigter Einrichtungselemente, wie einzigartiger Küchenzeilen, oder im individualisierten Ladenbau.

Man muss ausprobieren und lernen.

Andreas Traxler

Unikate dank disziplinübergreifendem Fachwissen

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen beschäftigt MAXX raumelemente derzeit 35 Mitarbeiter auf einer Produktions- und Lagerfläche von rund 10.000 Quadratmetern. Das ehemalige Ziegelwerk wirkt von der Straße aus unscheinbar, doch entstehen dort Unikate, die auf der ganzen Welt Glanzpunkte setzen: ob bei der umfangreichen Sanierung eines klassischen Repräsentationsbaus in Moskau, bei modernen Gebäudekomplexen mit aufwendigen Details in den Niederlanden oder bei einem privaten Villenbau im markant-puristischen Design am Zürichsee.

Eine Idee lässt sich nicht umsetzen? „Gibt es nicht oder zumindest sehr selten“, so Andreas Traxler. „Wir bauen alle unsere Formen selbst. Unser Handwerk macht uns daher unabhängig von jeglicher externen Technologie und erlaubt uns, individuelle Kundenwünsche zu erfüllen. Zudem ergänzen wir unsere Kompetenz in Betontechnologie durch immer neue und innovative Verfahren und Disziplinen.“ Als ausgebildeter Schreiner und Architekt bringt Traxler disziplinübergreifendes Fachwissen und Kreativität in die Praxis komplexer Architekturprojekte. Inspiration hat sich der Weltenbummler bei seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Australien, Italien oder den USA geholt. „Es ist wichtig, sich ganz explizit draußen umzuschauen. Das hilft unheimlich – auch, um Dinge zu reflektieren.“

Das Unmögliche mit Beton möglich machen

Eine Maxime von Andreas Traxlers unternehmerischem Handeln: Scheitern ist erlaubt. „Man muss ausprobieren und lernen“, so der 38-jährige. „Angst hilft einem da wenig. Gute Dinge entwickeln sich.“

Was Traxler und sein Team antreibt? „Das Unmögliche zu schaffen.“ Da, wo andere entnervt und hilflos den Kopf schütteln. So wie bei den zehn jeweils über vier Meter hohen Hirschen für ein exklusives Privatobjekt im Raum Düsseldorf. „Wir hätten sicherlich die Hirsche nicht technisch umsetzen können, wenn wir keine Erfahrung mit Gartenzwergen gehabt hätten“, ist sich Traxler sicher. Die Kolosse wiegen jeweils 4,5 Tonnen und sind komplett in Weißbeton gefertigt. Die Originalform hat ein Bildhauer zuvor in Naturstein geschlagen – eine hohe handwerkliche Kunst. Ist das sein Meisterstück? „Nein, das kommt immer noch. Es gibt so viele Ansätze.“

Text: Conny Eck

Das Unmögliche schaffen (podcast)

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Ansprechpartner

Conny Eck
Fachpresse (PR)
HeidelbergCement Deutschland
Mail: conny.eck@heidelbergcement.com

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